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Presse

 Dolgesheim02.05.2017
 

Symbiose zwischen Fischen und Quallen

 
Von Anke Stürmer

AUSSTELLUNG Detailgenaue Bilder von Annette Hertenberger zeigen die Tierwelt

DOLGESHEIM - Eindrucksvolle und detailgenaue Bilder zeigen die Tierwelt aus einer anderen Sichtweise, Bilder die berühren und die zum Nachdenken anregen. Am Freitagabend eröffnete Annette Hertenberger im Weingut Seck in Dolgesheim ihre Vernissage. Schon am Eingang in die Vinothek wurde der Besucher mit einem Bild empfangen, das die Schönheit der Tiere sehr eindrucksvoll zeigt. Viele Tiere, die vom Aussterben bedroht sind, schauen den Besucher direkt an. Unter dem Titel „Respect“ hat die Künstlerin die Seele der Wesen auf die Leinwand gebracht.

Die gebürtige Luxemburgerin möchte nicht mit erhobenen Zeigefingen da stehen und den Menschen sagen: „Hier schaut her, diese Tiere werden bald von der Erde verschwinden“, sie macht es anders. Auf dem Bild mit einem Tigerkopf denkt der Gast als erstes, das Bild ist wohl noch nicht fertig, doch bei genauerer Betrachtung sieht der Gast, dass sich das Gesicht des Tigers langsam auflöst.

Ein Ara. der sich in die Lüfte schwingt, die Symbiose zwischen Fischen und Quallen, ein Albino Pfau und das Gesicht eines Gorillas. All die Kunstwerke können im Weingut Seck betrachtet werden. Vor vier Jahren hatte Hertenberger ihre erste Ausstellung im Weingut Seck. „Schon in der Schule hatte ich den Leistungskurs Kunst, anschließend habe ich dann Textildesign studiert“, so Hertenberger. Auf die Frage, wie sie zu ihren Motiven gekommen sei, antwortete sie: „Ich mag Tiere und Tierfilme, die Schönheit der Natur. Ich muss nicht auf ein Tier schießen, ich kann es auch mit den Augen oder einer Kamera.“ Diese Schönheit spiegelt sich auch in den Bildern wieder, detailgetreu. Das Bild des Gorillas, mit den ausdruckstarken Augen. Der Besucher hat das Gefühl, das Tier schaut ihn an.

Um ihre Kunst allen zukommen zu lassen hat sich Hertenberger auch etwas einfallen lassen. Drei ihrer Bildmotive hat sie auf Taschen drucken lassen. „Diese Taschen sind unverwüstlich, denn sie sind aus Lkw-Planen hergestellt.“ Die Bilder der Künstlerin kosten zwischen 400 und 2400 Euro, je nach Größe.

Eine Ausstellung, die sehenswert ist. Unter vorheriger Anmeldung kann man sich die farbenfrohen und ausdrucksstarken Werke noch bis Oktober ansehen, im Weingut Axel Seck, Weinolsheimer Straße 12, 55278 Dolgesheim.




22.03.16 - FULDAAusdrucksstarke und kraftvolle Bilder

Luxemburgische Malerin Annette HERTENBERGER stellt bei Dr. KÖRBER aus

Die in Fulda lebende luxemburgische Künstlerin Annette Hertenberger stellte bei einer Vernissage in der Praxis Dr. Körber und Kollegen in der vergangenen Woche eine Auswahl ihrer Bilder vor. Die ausdrucksstarken Acrylbilder zeigen Tiermotive und Portraits, die den Zuschauer teils zum Nachdenken, teils zum Genießen einluden.

 

Nach der Begrüßung der Gäste, erläuterte Annette Hertenberger bei einem Rundgang durch die Ausstellung zu jedem Bild in einem kurzweiligen Dialog mit den Gästen ihre Gedankengänge zu den verschiedenen Werken. Wie Dr. Carsten Körber in einem Gespräch mitteilte, sei die Ausstellung in den neuen Praxisräumen eine Bereicherung und mache den Praxisalltag bunter und lebendiger. Zahlreiche Gäste zeigten ihr Interesse an der Ausstellung, die noch bis auf weiteres zu den Öffnungszeiten in den Praxisräumen im Altstadt Carrée zu sehen ist. +++ (Quelle: Osthessen-news)




                                                                                                                                       26.04.15 - FULDA

Preisverleihung im AtelierMal- und Zeichenwettbewerb "KUNST FÜR ALLE" kommt gut an

Die jüngste Teilnehmerin am Mal- und Zeichenwettbewerb „Kunst für alle“ ist gerade zehn Jahre alt und heißt Elisa Röder aus Ehrenberg/Rhön (Kreis Fulda). Sie setzte das Motto sehr schön um und bekommt dafür einen Sonderpreis bei der Preisverleihung im allerART am Peterstor in Fulda, das vor vier Wochen diesen Wettbewerb zur Eröffnung ausgeschrieben hatte.

 

Neben dem Beitrag von Elisa gingen Bilder ein, die unterschiedlicher nicht hätten sein können, so die Inhaberinnen Lotte Schnath und Marie Wehner zur Preisverleihung: zum Teil einfach mit Motiven „für alle“, zum Teil als Auseinandersetzung mit dem Thema, gezeichnet, mit Aquarell oder Öl gemalt, oder auch als bearbeitetes Computerbild. Aber genau darum gehe es ja, „Kunst für alle“ setze die Öffnung kreativer Räume und verschiedener Zugänge voraus.

 

Für diese Tiermotive erhielt A.Hertenberger ...Foto: Charlotte Schnath

Für dieses Bild erhielt Elisa ...Foto: Charlotte Schnath

Die künstlerischen Juroren Jochen Burk und Renate Groß vergaben den ersten Preis schließlich an Annette Hertenberger aus Fulda. Sie wurde für ihren Beitrag mit einem Gutschein in Höhe von 50 Euro belohnt. Drei weitere Motive sowie der Sonderpreis der eingereichten Bilder werden nun zeitnah auf Postkarten gedruckt, um den Erlös aus dem Verkauf der Flüchtlingshilfe „Welcome In“ Fulda zu Gute kommen zu lassen.

Umrahmt wurde die entspannte Atmosphäre im offenen Atelier mit Gesang von Andrea Rübsam, Anita Lederer und Simo, die nach der offiziellen Preisverleihung unter nächtlichem Himmel draußen vor dem Atelier das Publikum mit „Musik für alle“ begeisterten. (Quelle: Osthessen-news)
 

                                                                                                                                                    
An meiner Vernissage freute sich Familie Seck mit mir über einen gelungenen Abend.
In den Räumlichkeiten des Weingutes Seck in der Weinolsheimer Str.12 in 55278 Dolgesheim konnte man einen Teil meiner Bilder betrachten.
 

Der hier folgende Text ist die Berichterstattung aus der "Allgemeine Zeitung", über die ich mich sehr gefreut habe. Vielen Dank

Echt, verspielt und geistreich

11.05.2013 - DOLGESHEIM

AUSSTELLUNG Annette Hertenbergers Werke laden im Dolgesheimer Weingut Seck dazu ein, sich neu auf Kunst einzulassen

(cpm). Kunst und ihre Wahrnehmung liegen im Auge des Betrachters. Niemals hat wohl eine Künstlerin in ihren eindrucksvollen Werken verschmitzter, kritischer und ansehnlicher diese These aufgegriffen und mit dem Wort sowie seiner Bedeutung gespielt. Dann hat es Annette Hertenberger auch noch fertig gebracht, einen klein- und großformatigen Auszug ihres Schaffens ins anheimelnd moderne Innere der Verkostungsräumlichkeiten des Weinguts Seck zu zaubern. Kurzum: Acryl auf Leinwand aus dem Hause Hertenberger ist echt, verspielt, geistreich und lädt dazu ein, sich neu auf Kunst einzulassen.

 

Zu Elendsgestalt verzerrt

Wohlgeformt räkelt sich die nackte Schöne in der Horizontalen in einem Meer aus Gelb und Grün und blickt dem geneigten Besucher der nagelneuen Ausstellung in der Weinolsheimer Straße direkt ins Auge. Letzteres muss sich dann auch zwei Mal bemühen, um zu erkennen, dass die Künstlerin das idealisierte Schönheitsbild einer ganzen Generation zu einer abgemagerten Elendsgestalt verzerrt hat, die, bei wenigen Schritten rückwärts, tatsächlich „Im Auge des Betrachters“ liegt. Bildhaft und wörtlich prangt das mannsgroße Sehorgan mit aufgerissenen Lidern und grellen Wimpern an der Wand und mahnt zum Nachdenken.

„Der im Ideal gefangene Betrachter hat Vorstellungen von Schönheit und Erscheinung festgelegt. Jedoch sind die Folgen Magersucht, hungernde Teenager und krank wirkende Körper – also ein Widerspruch. Das gilt es hier zu sehen, wenn man sich darauf einlässt“, merkt die äußerst sympathische kreative Luxemburgerin zu einem der auffälligsten ihrer 17 ausgestellten Werke an. Und das ist es, worum es ihr geht. Mit Witz, Wort und Wagemut rüttelt die 45-Jährige, die in Fulda lebt und bereits mehr als 20 Ausstellungen hinter sich gelassen hat, am bequemen Kunstbegriff einer Gesellschaft, die sich nur allzu gerne auf nichts mehr so richtig ehrlich und echt einlassen will. Jedoch ist diese schräge Wahrnehmung im langweilig geraden Einerlei des Alltags „Eintrittskarte“ und Willkommensgruß der Malerin, die mit Preisschildern an ihren Werken und dem abgedroschenen Wort „Kunst“ nicht viel anfangen kann.

Böse Seite fließt mit ein

„Es ist alles Mögliche, was mich inspiriert. Alles – das Leben in seiner ganzen, bunten, aber auch banalen Vielfalt. Dazwischen erlaube ich es mir, auch meine böse Seite in mein Schaffen mit einfließen zu lassen und zu provozieren“, grinst Hertenberger schelmisch, während im Hintergrund Zwanziger-Jahre-Jazz Gemütlichkeit und Stil versprüht. Denn der ist in den erfrischend modernen „heiligen Hallen“ der Secks allgegenwärtig. Dort, zwischen Hertenbergers „Mamagei“, dem feministischen Pendant zum allseits bekannten Paradiesvogel, dem „Pa“(vian), der grimmig patriarchalisch aus seinem Bildrahmen äugt oder der falschen Schlange, die keinen Hals mehr hat, ist genau jener Aufbruch in eine Ära aus ganzheitlichem Verständnis zu spüren, den Axel und Claudia Seck vermitteln wollen. „Unser Weingut ist Teil einer aufstrebenden Region, jung, vital und kreativ. Das soll man hier angenehm wahrnehmen können. Wein, Lebensart und Kultur sind spürbarer Ausdruck dieser Auffassung“, freut sich der Hausherr über den kreativen Gast aus dem Nachbarland, der über den dringlichen Hinweis von Freunden auf Rheinhessen, Dolgesheim und das Weingut aufmerksam und neugierig wurde. „Rheinhessen und die Menschen hier sind echt, ehrlich, sympathisch und nicht gekünstelt. Das ist mir sehr wichtig“, staunt Hertenberger.

„Wir sind sehr froh und glücklich über die Ausstellung und die Resonanz zur Vernissage. Vor 14 Jahren sind wir hier in den Betrieb eingestiegen und wollten etwas in Bewegung bringen. Das ist, denke ich, gelungen und das merkt man“, strahlt Axel Seck, der als Diplom-Informatiker zu Reben und Kelter gekommen ist und seit der umfassenden Modernisierung von 2007 bis 2010 mit Gattin Claudia und den Kindern Georg, Jakob und Alicia den Biowinzer-Betrieb als Demonstrationsbetrieb Ökologischer Landbau stetig voranbringt.
 


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